"The Beneath" Lisette Vlassak (01.11.2025, 18:00 Uhr)

Zusammenfassung „The Beneath“ (Onderaards):

Das junge Model LONE (30) steht unter enormem Druck: Ihr ehrgeiziger Agent CASPER vermittelt ihr immer neue Jobs, obwohl Lone den Stress nicht mehr aushält. Nach einem weiteren unangenehmen Fotoshooting, bei dem sie wie ein Stück Fleisch behandelt wird, hofft Lone, endlich etwas Ruhe an dem einzigen Ort zu finden, an dem sie sich sicher fühlt: ihrem kleinen Gartengrundstück am Rande der Stadt. Dort macht Lone jedoch eine bizarre Entdeckung: Eine mysteriöse Kreatur frisst alle ihre Pflanzen aus dem Untergrund und droht, ihren gesamten Garten zu zerstören. Um ihren Zufluchtsort zu schützen, liefert sich Lone einen erbitterten Kampf mit der Kreatur. Doch als sie schließlich die wahre Natur der Kreatur aufdeckt und der Quelle all ihrer Probleme ins Auge blickt, stellt sich heraus, dass die Wahrheit weitaus schockierender ist, als Lone es sich jemals hätte vorstellen können.

Logline:

Als ein unterirdisches Übel ihren Garten terrorisiert, muss eine geplagte Frau sich ihren Dämonen stellen, um ihre Angst zu überwinden.

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Biografie der Regisseurin – Lisette Vlassak

Lisette Vlassak (’93) ist eine niederländische Regisseurin, die für ihren einfühlsamen und intuitiven Erzählstil bekannt ist. Sie hat mehrere Jugendserien für Zapp gedreht, darunter De Pestvlogs, Not Done, Broodje Aap, Er zijn

grenzen und die Efteling-Serie, die auf der Attraktion Danse Macabre basiert. Ihre Arbeiten bewegen sich oft an der Grenze zwischen Fantasie und Realität, mit einem scharfen Blick für Verletzlichkeit.

Nach ihrem Abschluss an der Netherlands Film Academy mit ihrem Kurzfilm Cocon, der sowohl auf nationalen als auch internationalen Festivals ausgezeichnet wurde und sich mit den Themen Selbstakzeptanz und Identität befasst, baute Lisette eine vielseitige Karriere in den Bereichen Jugenddrama, Kurzspielfilm und Webserien auf. Was hat sie dabei gelernt? „Das Filmemachen hat mir geholfen, meine Stimme wiederzufinden. Indem ich meine Geschichten erzähle, habe ich mich selbst besser verstanden und gelernt, meiner Intuition zu vertrauen.“

Diese Reise erforderte Mut. „Es gab eine Zeit, in der mich die Angst lähmte, aber ich habe mich entschieden, meine Grenzen immer wieder zu überschreiten, egal wie beängstigend es sich anfühlte.“

Diese Einstellung hat sie zu einer Kreativen gemacht, die Neugierde über Gewissheit stellt. „‚Lerne weiter und bleibe wissbegierig‘ ist ein Mantra, das ich immer bei mir trage – in meiner Arbeit und darüber hinaus.“

Nach acht Jahren in Amsterdam ist Lisette in ihre Heimatregion Brabant zurückgekehrt. Mit einem Rucksack voller Erfahrungen und einer neuen Perspektive konzentriert sie sich nun auf neue Geschichten, die ihr am Herzen liegen

. Ihr neuester Kurzfilmdebüt Onderaards (The Beneath) – ein Psychothriller, der in Zusammenarbeit mit De Ontmoeting und NTR entstanden ist und von Netflix unterstützt wurde – wird bald Premiere feiern.

In allem, was sie schafft, sucht Lisette nach Verbindung: mit ihrem Publikum, ihren Figuren und sich selbst.

Nicht um großartig zu sein, sondern um aufrichtig zu bleiben.

Statement der Regisseurin

The Beneath ist eine kritische Reflexion über die Filmindustrie, in der wir arbeiten; ein Aufruf zu gesünderen, nachhaltigeren Arbeitsbedingungen. In einem Bereich, in dem Kreative ständig aufgefordert werden, sich verletzlich zu zeigen, ist es unerlässlich, ein sicheres und unterstützendes Umfeld zu schaffen, in dem Kreativität wirklich gedeihen kann.

Dieser Kampf ist für mich persönlich. Als Filmemacherin mit einem neurodiversen Gehirn weiß ich, wie es sich anfühlt, innerhalb etablierter Strukturen nicht immer gesehen oder verstanden zu werden. Mit „The Beneath“, meinem Debütfilm, möchte ich Neurodiversität ins Rampenlicht rücken und feiern. Ich möchte mit Menschen, die psychisch verletzlich sind, ins Gespräch kommen – über ihre Ängste, ihre Widerstandsfähigkeit und ihre Geschichten. Gleichzeitig fordere ich die Filmindustrie auf, diese Gespräche innerhalb ihrer eigenen Reihen zu führen und sich für die Schaffung integrativerer und psychisch gesünderer Arbeitsumgebungen einzusetzen.